Verfasst von simba04 am Donnerstag, 3.Juli 2008
Hallo,
mir geht es wenn ich ehrlich bin eher schlecht. Gestern habe ich mit meiner Therapeutin besprochen, dass wir im August zusätzlich zur Gruppe noch eine Einzeltherapie anfangen.
Aus gegebenem Anlass, habe ich vorgestern ein Buch über Depressionen gelesen und viele Punkte in mir wieder gefunden. Die Frage die ich nun versuche zu beantworten ist, sind die Ängste da weil ich eine Depression habe oder ist die Depression da weil die Ängste mich einschränken.
Ich kann es nicht wirklich beantworten. Mir geht es prima, solange ich keinen DF habe, doch sobald ich den habe sinkt mein Selbstvertrauen auf NULL und sofort geht es wieder ins Schneckenhaus, was dann vorgestern mit einem ganzen Tag im Bett geendet ist.
Dieses ständige auf und ab und dieser ständige Selbstzweifel macht mir sehr zu schaffen. Auch das ich mich zu 95 % nur mit mir selber beschäftige. Dinge wie am Familienleben teilnehmen, Soziale Kontakte suchen und pflegen, Partnerschaft, Freunde bedeuten mir zur Zeit sehr wenig.
Ich kann nicht wirklich behaupten das es mir gut geht und die Tage an denen es gut geht, bin ich überdreht oder plane irgendwelche Ziele die sich am Tag wieder in sehr weite Ferne verabschieden. Dieser ständige Selbstzweifel belastet mich und schon wieder geht es ab ins Schneckenhaus. Ein Gedanke den ich dann im Schneckenhaus denke ist, morgen ist alles wieder gut.
All das belastet mich sehr und ich habe noch nicht wirklich einen Weg gefunden den ich gehen kann. Gut ist, dass stelle ich gerade fest, das alles klarer wird sobald ich schreibe und meine Gedanken über die Tastatur einhacke. Evtl. sollte ich Versuchen meine Gedanken öfter nieder zuschreiben und mich immer wieder auf einen Weg begeben den ich an guten Tagen erkennen, der sich jedoch an schlechten Tagen im Nebel versteckt.
Evtl. ist das ja ein erster Schritt um mal wieder ein wenig Struktur in das Chaos zu bringen.
Gehe den Weg und wenn es nicht so gut ist, bleibe stehen damit Du wenn der Nebel verzogen ist weitergehen kannst. Das hört sich doch klasse an.
Also auf zu einem weiteren Versuch.
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Verfasst von simba04 am Mittwoch, 25.Juni 2008
Gestern habe ich ein sehr nette und auch hilfreiche SMS von einer guten Freundin erhalten. Sie hat mir mal wieder den Spiegel vorgehalten und gesagt ich solle versuchen nicht immer alles mit Druck erreichen zu wollen. Sie hat natürlich recht nur leider vergesse ich dieses Thema viel zu häufig. Also habe ich gestern mal wieder meine Reset Knopf gedrückt und mich an meine Ziele erinnert. Ich möchte mit dem rauchen aufhören, gut prima. Die Zeit ist evtl. jetzt nicht die beste da ich noch genug andere Baustellen aufhabe. Ich möchte 20 Kilo abnehmen. Auch das funktioniert. Bzgl. dem Abnehmen habe ich mir als Ziel Juni 2009 gesetzt. D.h. ich habe 12 Monate Zeit meine Ernährung und Lebensweise in aller Ruhe und ohne viel Druck umzustellen. Ich habe in der letzten Woche das Buch: Ein Mann, Ein Jahr, Ein Ziel (Tausche Bauch gegen Frau) gelesen. Es ist ein sehr schönes Buch. Nicht so ein Diätratgeber sondern tiefgründig und mit vielen Ideen zur Selbsterkenntnis.
Mehr Sport möchte ich treiben.
Das funktioniert super. Ich laufe nun schon in der 7. Woche 3 – 4 mal zwischen 30 und 60 Minuten. Das laufen, walken ist meine Meditation. Der Kopf wird nach kurzer Zeit frei und neue Ideen oder alte Gedanken finden platz und können prima verarbeitet werden. Geht doch.
Erkenntnis: Lerne Dich erstmal selber zu akzeptieren son wie Du bist, dann klappt alles andere viel besser und leichter.
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Verfasst von simba04 am Montag, 23.Juni 2008
Also das Thema Nicht mehr rauchen geht mir gehörig auf den Geist. Ich drücke die Zigarette aus und denke das ist nun die letzte und als nächstes rauche ich direkt noch eine, weil ist ja die letzte.
Dann nach einer Stunde setzt der erste Entzug ein und der bewirkt das ich das mit dem aufhören noch mal vershcieben könnte. Das macht alles keinen Sinn und ich weiß das auch. Die Lösung des Problems ist wirklich keine mehr anzuzünden. Ich werde versuchen alle Gedanken die aufkommen hier zu beschreiben bevor ich die nächste anzünde. Gelesen und gehört habe ich alles über das rauchen nur hilft es alles nix wenn ich nicht selber ein wenig mehr Disziplin an den Tage lege. Also los jetzt.
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Verfasst von simba04 am Montag, 23.Juni 2008
Werde mal versuchen meine Gedanke hier festzuhalten. Alles was mir so durch den Kopf geht.
Was sind meine Ziele, meine Erfolge auch meine Probleme und Schwierigkeiten. Hinfallen ist erlaubt liegenbleiben nicht.
Werde auch schaffen mit dem rauchen aufzuhören, dadurch werden die permanenten Gedanke an das aufhören wegfallen. Ich sehe mich als Nicht Raucher und dieses Leitbild stärkt mich.
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Verfasst von simba04 am Freitag, 7.September 2007
Es gelingt mir von Zeit zu Zeit achtsam zu sein und meine Gedanken und Gefühle als solche zu erkennen und zu beobachten. Dann gibt es Momente
in denen mir das nicht gelingt ich aber nachher feststelle das es Gedanken waren. Ich fange an ein gewisses Mass an Vertrauen und auch Optimismus aufzubauen. Liegt es an der Meditation? Ist es die Zeit die
ich mir für mich selber nehme? Es gibt so viele Gedanken die ich in mir entdecke und die immer klarer werden. Und oft erkenne ich auch das nur
meine Angst und mein sehr ausgeprägtes Vermeidungsverhalten mich hindern
einen Gedanken weiter zu denken bzw. einen Wunsch zu Ende zu denken.
Viele Ziele werden konkreter und auch werde ich mutiger. Die guten und
positiven aber auch die negativen Erfahrungen in der letzten Zeit haben mir gezeigt das auch alles anders geht. Nun will ich nicht zu sehr optimistisch sein, weil ich in der Vergangenheit genügend Hoch und Tiefs erlebt habe. Nur scheint irgend was anders zu sein!
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Verfasst von simba04 am Mittwoch, 5.September 2007
Ich war aber lange nicht mehr hier. Es hat sich was geändert nicht viel aber es ändert sich etwas. Leider rauche ich immer noch und bin immer noch dabei aufzuhören. Auch habe ich angefangen mich intensiv mit der
Achtsamkeits Meditation zu beschäftigen. Über meinen Therapeuten bin ich
auf MBSR aufmerksam geworden. Dies ist eine sehr Interessantes und auch hilfreiche Einstellung. Will mal versuchen meine Erfahrungen die guten und die schlechten hier zu notieren damit ich auch selber sehen kann was wie passiert. Nach der dritten Runde muss ich sagen es gefällt mir gut und ich mache weiter und möchte mehr lernen und auch praktizieren.
Es ist ein Weg der aufregend, spannend und auch hart ist.
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Verfasst von simba04 am Mittwoch, 2.Mai 2007
Eigentlich sollte ich mich freuen, es ist Dienstag und wir brauchen nicht zu arbeiten es ist Feiertag. Der Morgen fing auch gut an aber meine Stimmung änderte sich schnell. Nach dem Frühstück bin ich mit dem Rad gefahren. Es war super Wetter, Sonne ein wenig Wind nicht zu heiß und trotzdem sie war wieder da, ständig. Die Angst! Ich mußte mich quälen meine Strecke zu fahren und nicht vorher umzudrehen.
Das war kein hoch, nicht wirklich. Danach war ich nicht stolz sondern niedergeschlagen und lustlos. (Depresiv)
Ich habe dann viel gelesen (Ich bin dann mal weg) von HaPe das baut mich auf, weil es zeigt was alles möglich ist wenn man versucht seine Grenzen zu erforschen und sogar zu überschreiten. Trotzdem war es mehr eine ablenkung um nicht ständig an die Angst zu denken und so niedergeschlagen und lustlos zu sein.
Nun ja das war wohl so ein Tag den mal ganz schnell als abgehackt ansehen sollte. Versuche darüber nachzudenken was ich besser machen könnte. Heute geht es besser. Bin beschäftigt und besser drauf.
Immer diese Zwischentiefs die nagen ganz schön an mir.
Muß mir was einfallen lassen um aus einem solchen Tief rauszukommen.
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